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Wenn ein Elternteil psychisch erkrankt, ist die ganze Familie betroffen. Gerade die Kinder kommen oft nur schwer damit klar, wenn sich z. B. die Mutter niedergeschlagen und kraftlos fühlt oder der Vater unerklärliche Ängste und Wahrnehmungen hat. Durch die Auswirkungen der psychischen Erkrankung kann die Entwicklung und Erziehung der Kinder beeinträchtigt sein. Auch die Eltern haben in einer solchen Situation mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie möchten alles gut machen und schaffen es wegen der psychischen Krise doch manchmal nicht.

 


Das Würzburger Projekt ab 2008 wurde entwickelt, um diesen Familien umfassend zu helfen. Daraus ging im September 2011 das Fachberatungsangebot "Gute Zeiten - schlechte Zeiten" für Kinder und ihre psychisch erkrankten Eltern hervor (Flyer). Im Blick sind dabei die betroffenen Familien, aber auch die beteiligten Fachkräfte und Einrichtungen.

Beim Fachberatungsangebot wird unterschieden …
  • … zwischen den präventiven und unterstützenden Tätigkeiten, die fallbezogen oder fallübergreifend zugunsten der Kinder und ihrer Eltern ansetzen, und
  • … den Aktivitäten der Qualifizierung und Kooperation, die den Familien in Form eines vernetzten und kompetenten Hilfesystems zugute kommen.

Das Fachberatungsangebot "Gute Zeiten - schlechte Zeiten" auf einen Blick:

  • Familien- und Elternberatung. Einzelarbeit mit dem Kind
  • Präventions- und Therapiegruppen für Kinder und Jugendliche
  • Beratungsangebote in anderen Einrichtungen auf Nachfrage. Wöchentliche Familiensprechstunde in der Uni-Nervenklinik Würzburg
  • Aufklärung der Öffentlichkeit, Multiplikatorenarbeit. Pflege von Website und Infomaterial
  • Vermittlung von Seminaren oder Vorträgen für Fachkräfte aus Jugendhilfe, (Sozial-) Psychiatrie usw.
  • Aufbau einer Kooperation zwischen den beteiligten Einrichtungen und Fachkräften. Netzwerkarbeit

 

Foto: © Knipser5/www.pixelio.de